
Das eklatante und deletantische Sparprogramm der Bundesregierung ist mittlerweile in der ganzen Bevölkerung und in teilen der Regierung heftig umstritten
Unerwartet kommt auch Kritik von einem Club-Zusammenschluss von Multi-Millionären. Diese fordern höhere Vermögenssteuern und Abgaben
Es scheint sich eine neue Solidarität dieser Tage aus unerwarteter Ecke zu Wort zu melden. Denn die 50 deutschen Multimillionäre fordern höhere Vermögenssteuern für ihresgleichen, doch in Berlin scheint oder will kein Politiker etwas davon wissen (ausser die Politiker der Links-Partei). Es scheint so als seien Steuererhöhungen für Reiche unpopulär. Es gelten von 80 Millionen Deutschen, ganze 2,2 Millionen als überdurchnittlich oder superreich.
Einige von ihnen fordern jetzt: “Höhere Steuern für uns Multimillionäre.”

Peter Vollmer Multimllionär
Peter Vollmer plädiert für die Reichensteuer.
Die genaue Forderung: Gerechte Steuern müssen endlich her
Einer von ihnen ist Peter Vollmer, er hat sein ganzes Leben lang für Gerechtigkeit in diesem Land gekämpft. Er hat auch sein geerbtes Geld für seine Stiftung eingesetzt, denn ihm und seinen Mitstreitern sind die neuen Sparbeschlüsse unserer deletantischen Regierung absolut unverständlich. “Wenn wir uns die derzeitigen Regierungsbeschlüsse anschauen, dann soll bei denen gespart werden die am unteren Existenzminimum leben, was auf lange Sicht eine absolute Katastrophe ist.
Wir denken, wenn von den Reichen genommen wird und den Armen gegeben wird, dass eine gerechtere Gesetzgebung stattfinden würde.
Die 50 Deutschen Millionäre haben sich in einem “Club der Reichen” zusammengeschlossen.
Ihre Forderung: Gerechtere Steuern müssen her!
Ihrer Ansicht nach zahlen die Superreichen in Deutschland viel zu wenig an den Fiskus. Wer sich so etwas leisten kann, der sollte auch den Armen helfen können, so lautet ihre Argumentation. Es gilt mehr Verantwortung zu zeigen, das ist ihr Appell an die Reichen in Deutschland.
Claudia Piwon ist entsetzt über das ungerechte Sparpaket.
Hartz IV Empfänger besonders gebeutelt
Claudia Piwon ist Hartz IV Empfängerin, sie hat vier Kinder, aber ihr Sozialgeld will sie nicht umsonst, sie arbeitet in einem Sozialprojekt, 38,5 Stunden in der Woche und bekommt dafür einen leicht erhöhten Hartz IV Satz.
Ihr ganzer Stolz: Die Familie. Sie ist über die neuen Sparpläne über alle Maßen empört. “Bis heute hat sich die Bundesregierung überhaupt nicht darum geschert, was denn so ein Kind wirklich kostet. Diese Politiker haben einfach mal gesagt 60 Prozent des Regelsatzes soll so ein Kind wert sein, aber was macht es schon, dass die Windeln für dieses Kind wahrscheinlich mehr kosten als dem Kind im ganzen Monat überhaupt zusteht.”
Geringverdiener tragen die Folgen
Der Bundesregierung fehlt seit langem Geld aber die Beschlüsse stehen fest und man ist sich sicher, alles ist sozial gerecht. Von wegen, Peter Vollmer vom Club der Reichen meint: “Der Teufel scheißt auf den größten Haufen, sagt man im Volksmund. Und genau das findet hier ganz stark statt. Wenn ich an mich persönlich denke, da habe ich zuerst angefangen mit einem Spitzensteuersatz von 56 Prozent und seit Januar letzten Jahres ist es so, dass man nur noch 25 Prozent Kapitalertragsteuer zahlt.
Das heißt früher 56 Prozent jetzt nur noch 25 Prozent.
Die Steuer, die die Reichen bezahlen, ist real halbiert worden, absolut ohne jede Notwendigkeit.
Deutschland ist definitiv ein Niedrigsteuerland und es wird immer das Gegenteil behauptet, ganz extrem von der FDP und von den anderen auch.
* Forscher: Sparpaket verschärft Ungleichheit
Steuerparadies für Millionäre?
Ist Deutschland ein Steuerparadies in dem die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer? Um drei Prozent ist die Kluft zwischen den Lagern laut OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) in den letzten fünf Jahren weiter gewachsen.
In Berlin ist die Macht der Lobbyisten groß:
Der Club der 50 deutschen Multimillionäre, die mehr zahlen möchten, findet aber wirklich kaum Gehör.

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