Deutsche wollen mehr für Weihnachts-Geschenke ausgeben – Online Shopping auf dem Vormarsch
Trotz der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzenten wollen die Deutschen aller Voraussicht nach, dieses Jahr nicht an Weihnachts-Geschenken sparen, sondern mehr Geld dafür ausgeben.
Laut Studie planen sie, durchschnittlich 226 Euro auszugeben, das sind fünf Euro mehr als im letzten Jahr. Das ergab eine Umfrage von Ernst & Young.

Die Geschenke fallen aber nicht überall in der Bundesrepublik gleich üppig aus: In Ostdeutschland wollen die Befragten ihre Ausgaben für Weihnachts-Geschenke deutlich reduzieren. Und zwar von durchschnittlich 237 auf 213 Euro.
Die Bewohner der westlichen Bundesländer wollen dagegen für rund 229 Euro (statt wie im letzten Jahr 217 Euro) einkaufen.
Und was wird unter den Christbaum gelegt? Wie in den Vorjahren sind Bücher sehr beliebt. 57 Prozent der Befragten haben vor, Literatur zu verschenken.
Ebenfalls 57 Prozent planen, Geld oder Gutscheine zu verschenken. Auf Unterhaltungselektronik wie DVD-Spieler, HiFi-Anlagen oder Flachbild-Fernseher dürfen immerhin 27 Prozent hoffen, fünf Prozent weniger als letztes Jahr.
Steigende Umsätze sind laut der Umfrage vor allem in den Bereichen Spielwaren und Sportartikel zu erwarten: Hier kalkulieren die Befragten 23 statt 19 Euro beziehungsweise 8 statt 4 Euro ein. Weniger ausgeben wollen die Deutschen für Eintrittskarten und für Reisen.




19. May 2013